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Statusbericht 2004

Artikel vom 12.09.2005

Der Hamburger Bado e.V. – ein Zusammenschluss der freien Träger der Sucht- und Drogenhilfe in Hamburg und der zuständigen Fachbehörde für Wissenschaft und Gesundheit zum Zweck der Dokumentation und Evaluation in der ambulanten Suchthilfe – legt nun seinen 8. Statusbericht für das Jahr 2004 vor.

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(Statusbericht 2004 | PDF | 4,4 MB)

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Spezialthemen

Situation der erwerbslosen Alkoholklient(inn)en im Vergleich zu den
erwerbstätigen Alkoholklient(inn)en.

In: Neumann, E. u. a.: 2004. Ambulante Suchthilfe in Hamburg. Hamburg 2005, S. 28-32

Crackkonsument(inn)en in der Hamburger BADO von 2001 bis 2004.
In: Neumann, E. u. a.: 2004. Ambulante Suchthilfe in Hamburg. Hamburg 2005, S. 60-66

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Aus dem Vorwort

Während die Gliederung des Berichts im Wesentlichen der Gliederung der Vorjahre entspricht, wurde das Layout modernisiert. Um die Lesbarkeit zu erhöhen, wurde im Text auf die Wiedergabe von Tabellen verzichtet. Stattdessen wurden zur Verdeutlichung einzelner Ergebnisse Graphiken eingefügt. Um dennoch die Textpassagen nachvollziehen zu können, wurden die Ergebnisse der Auswertung 2004 als Tabelle im Anhang abgedruckt.

An der Bado 2004 waren insgesamt 45 ambulante Suchthilfeprojekte beteiligt. Die Hamburger Bado bildet damit nahezu komplett das konzeptionell auf die Beratung und Betreuung erwachsener Alkohol- oder Drogenabhängiger ausgerichtete ambulante Hilfesystem ab. Es werden 14249 Betreuungsverläufe (2003:13388) bei 11922 verschiedenen Personen (2003:11269) dokumentiert, die ambulante Beratung, Betreuung oder Therapie in Anspruch genommen haben. Diese außerordentlich hohen Zahlen spiegeln die Akzeptanz der ambulanten Suchthilfe und zugleich die große Nachfrage nach Hilfsangeboten bei den Betroffenen wider.

Wie in den Vorjahren erreichte die ambulante Suchthilfe auch 2004 sehr viele neue Klient(inn)en: die Hälfte der Alkoholabhängigen und mehr als ein Drittel der Drogenabhängigen haben das Hilfesystem erstmals in Anspruch genommen. Durch die besondere Codierung der einzelnen Datensätze ist es möglich personenbezogene anonymisierte Längsschnittanalysen vorzunehmen. Es werden die Daten von Klient(inn)en analysiert, die über mehrere Jahre Hilfe durch Einrichtungen der ambulanten Sucht- und Drogenhilfe in Anspruch nahmen. So können Veränderungen dargestellt werden, die sich im Verlauf der Betreuung ergeben.

Dadurch wurde u. a. aufgezeigt, dass schwerer belastete Teilgruppen Alkohol- und Drogenabhängiger, die über drei bzw. vier Jahre das Hilfesystem nutzten, eine gewisse soziale Stabilisierung erreichten mit rückläufigem Suchtmittelkonsum. Trotz der hohen Problembelastung gelang es den ambulanten Einrichtungen, immer mehr zu stationären Entzügen und Therapien zu motivieren. Andererseits nahmen Erwerbslosigkeit, gesundheitliche Probleme und Verurteilungen in diesem Zeitraum zu.

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