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Statusbericht 2003

Artikel vom 08.10.2004

Der Hamburger BADO e.V. legt seinen 7. Statusbericht bezogen auf das Jahr 2003 vor. Ergänzend zum Kurzbericht, der bereits im Frühjahr dieses Jahres erschienen war, bietet er weitergehende Ergebnisse.

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(Statusbericht 2003 | PDF | 2,39 MB)

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Spezialthemen

Alkoholabhängige: Einflussfaktoren auf die Dauer und die Art der Beendigung
einer Betreuung von Klient(inn)en.

In: Martens, M. S. u. a.: 2003. Ambulante Suchthilfe in Hamburg.
Hamburg 2004, S. 56-62

Die Situation der mit Hepatitis C infizierten Klient(inn)en.
In: Martens, M. S. u. a.: 2003. Ambulante Suchthilfe in Hamburg.
Hamburg 2004, S. 120-128

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Aus dem Vorwort

An der Bado 2003 waren insgesamt 45 ambulante Suchthilfeprojekte beteiligt. Es werden mehr als 13.000 Betreuungsverläufe bei mehr als 11.000 verschiedenen Personen dokumentiert, die ambulante Beratung, Betreuung oder Therapie in Anspruch genommen haben. Somit bildet die BADO nahezu komplett das konzeptionell auf die Betreuung volljähriger Alkohol- oder Drogenab-hängiger ausgerichtete Hilfesystem ab.

Die Ergebnisse verdeutlichen in umfassendem Maß biographische Erfahrungen sowie die gesundheitliche und soziale Situation der Menschen, die bereits den Weg in die Suchtberatung gefunden haben. Die Ergebnisse bieten eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung der Hilfen für suchtmittelabhängige Menschen in Hamburg. Die Hamburger Basisdatendokumentation wurde bundesweit als eines der ersten systematischen Dokumentationssysteme der ambulanten Suchthilfe etabliert.

Eine wesentliche Besonderheit stellt die paritätische Zusammenarbeit von Freien Trägern und Behörde dar. Diese Kooperation hat – neben der Notwendigkeit in allen Aspekten der Zusammenarbeit Einigkeit herzustellen – eine Reihe von Vorteilen. Hierzu zählt insbesondere die Praxisnähe der Basis-datendokumentation, die sich zum Beispiel auswirkt in der hohen Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Suchthilfe an der Datenerhebung teilzunehmen.

Die Frühzeitigkeit der Verfügbarkeit der Daten für die beteiligten Einrichtungen, die nun erreicht werden konnte – bereits im April des Jahres für das Vorjahr – verdeutlichen die Praktikabilität des Vorgehens. Denn nun können aktuelle Entwicklungen belegt und unmittelbar in die Berichterstattung und Planung vor Ort einbezogen werden.

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